Unterzeichung des Connect-Vertrages durch Walter Hirche, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Niedersachsen und Jens Eckhoff, Senator für Bau, Umwelt und Verkehr am 17.03.2005 im Bremer Rathaus

 


Historie

Ausgangssituation:

Seit Ende der 80er Jahre wurde in Niedersachsen die Diskussion über den Aufbau einer landesweiten elektronischen Fahrplanauskunft geführt. In dieser Zeit wurden bereits von Zweckverbänden, Verkehrsgemeinschaften und Verkehrsunternehmen lokal begrenzte elektronische Fahrplanauskunftssysteme als Insellösungen betrieben.  
 

Multimediainitative (MMI) des Landes Niedersachsen:

Zum Aufbau und zur Erprobung einer landesweiten Fahrplanauskunft haben sich die Betreiber der regionalen Fahrplanauskunftssysteme in einem Projekt "Connect – Fahrplanauskunft für Niedersachsen" zusammengefunden. Technologisch wurde von den Projektpartnern Connect der Ansatz der Datenintegration verfolgt, der mit der Demonstration der landesweiten Fahrplanauskunft zur Weltausstellung EXPO 2000 erfolgreich in den Publikumsbetrieb umgesetzt werden konnte. Aus der vorgenannten Technologieförderung der Multimedia-Initiative wurde von den Beteiligten 2002 eine eigenständige Gesellschaft gegründet.
 

Connect- Fahrplanauskunft für Niedersachsen und Bremen

Mit Unterzeichnung der Connect-Verträge durch sämtliche Aufgabenträger im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und ÖPNV der beiden Länder, wurden die Voraussetzungen für flächendeckende Fahrplanauskünfte im ÖPNV und SPNV geschaffen. 
 
Der Connect-Datenpool wird auch in das deutschlandweite Fahrplaninformationssystem DELFI eingebunden werden und auch für innereuropäische Auskünfte genutzt. Damit ist es z.B. möglich, sich Fahrtinformationen für eine Reise von einem Stadtteil Hannovers oder Bremens z.B. nach Kopenhagen anzeigen zu lassen.
 
Connect erteilt selbst keine Auskünfte, sondern sammelt die Fahrplandaten der Verkehrsräume, konvertiert die Formate und bereitet die Daten so auf, das ein durchgängiger Datenpool Niedersachsen/Bremen entsteht, der dann Aus­kunftsbetreibern zur Verfügung stellt wird. Erster Ansprechpartner für den Kunden bleibt das Unternehmen, die Institution, die diese Dienstleistungen anbietet.