Historie
Ausgangssituation:
Seit Ende der 80er Jahre wurde in Niedersachsen die Diskussion über den Aufbau
einer landesweiten elektronischen Fahrplanauskunft geführt. In dieser Zeit wurden bereits von
Zweckverbänden, Verkehrsgemeinschaften und Verkehrsunternehmen lokal begrenzte elektronische
Fahrplanauskunftssysteme als Insellösungen betrieben.
Multimediainitative (MMI) des Landes Niedersachsen:
Zum Aufbau und zur Erprobung einer landesweiten Fahrplanauskunft haben sich die
Betreiber der regionalen Fahrplanauskunftssysteme in einem Projekt "Connect – Fahrplanauskunft
für Niedersachsen" zusammengefunden. Technologisch wurde von den Projektpartnern Connect der Ansatz
der Datenintegration verfolgt, der mit der Demonstration der landesweiten Fahrplanauskunft zur
Weltausstellung EXPO 2000 erfolgreich in den Publikumsbetrieb umgesetzt werden konnte. Aus der
vorgenannten Technologieförderung der Multimedia-Initiative wurde von den Beteiligten 2002 eine
eigenständige Gesellschaft gegründet.
Connect- Fahrplanauskunft für Niedersachsen und Bremen
Mit Unterzeichnung der Connect-Verträge durch sämtliche Aufgabenträger im
Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und ÖPNV der beiden Länder, wurden die Voraussetzungen für
flächendeckende Fahrplanauskünfte im ÖPNV und SPNV geschaffen.
Der Connect-Datenpool wird auch in das deutschlandweite
Fahrplaninformationssystem DELFI eingebunden werden und auch für innereuropäische Auskünfte
genutzt. Damit ist es z.B. möglich, sich Fahrtinformationen für eine Reise von einem Stadtteil
Hannovers oder Bremens z.B. nach Kopenhagen anzeigen zu lassen.
Connect erteilt selbst keine Auskünfte, sondern sammelt die Fahrplandaten der
Verkehrsräume, konvertiert die Formate und bereitet die Daten so auf, das ein durchgängiger
Datenpool Niedersachsen/Bremen entsteht, der dann Auskunftsbetreibern zur Verfügung stellt wird.
Erster Ansprechpartner für den Kunden bleibt das Unternehmen, die Institution, die diese
Dienstleistungen anbietet.
Unterzeichung des
Connect-Vertrages durch Walter Hirche, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Niedersachsen
und Jens Eckhoff, Senator für Bau, Umwelt und Verkehr am 17.03.2005 im Bremer
Rathaus